Unser Team:

Kaufmännische Leitung: Julia Dorsch (leitung@luett-arche.de)

Erzieherin - Levke Dekker, Leitung Kindergarten - Sonja Wüst (info@luett-arche.de)

Verwaltung - Sophia Dorsch (finanzen@luett-arche.de)

Struktur:

Täglicher Ablauf (Montag–Freitag):

  • 08.00 – 09.00 Uhr: Ankommenszeit („Offene Stunde“) mit freier Beschäftigungswahl
  • 09.00 Uhr: Gemeinsamer Tagesbeginn mit Orientierung (Wochentag, Datum, Jahreszeit, Wetter etc.) und anschließendem Frühstück
  • 12.00 – 12.30 Uhr: Gemeinsames Mittagessen
  • 12.30 – 13.00 Uhr: Mittagspause mit Vorlesezeit und alternativen Ruheangeboten
  • Nachmittags: Kreativangebote am Basteltisch und Freispielzeit


Montag

  • Musikalische Früherziehung in zwei Gruppen (je 45 Minuten)
  • Parallel: Erzählkreis, Kreativangebot oder Sprachfördergruppe (SpU)
  • Anschließend Freispiel im Garten


Dienstag

  • Gemeinsamer Morgenkreis mit situativen und jahreszeitlichen Themen
  • Anschließend vertiefende Angebote wie Basteln, Kreativaktionen, Spaziergänge oder Projekte
  • Danach Freispiel


Mittwoch

  • Psychomotorisches Turnen in der TSV-Halle
  • Anschließend Freispiel


Donnerstag

  • Altersgemischte Kleingruppenarbeit mit pädagogischen Schwerpunkten
  • Inhalte: Gespräche, Lieder, Fingerspiele, Spiele sowie Bastel- und Kreativangebote
  • Nachmittags Freispiel und Kreativangebote


Freitag

  • Religionspädagogische Einheit („Ankerland“)
  • Vorschulangebot
  • Nachmittags Freispiel


Schwerpunkte der Woche:

  • Freispiel als fester Bestandteil des Alltags
  • Kreative und musische Förderung
  • Sprachförderung
  • Bewegung und Psychomotorik
  • Altersgerechte Kleingruppenarbeit
  • Vorschularbeit und religionspädagogische Angebote
  • Feste Tagesstruktur mit wiederkehrenden Ritualen zur Orientierung und Sicherheit


Für die Bildungsarbeit im Kindergarten Lütt Arche stehen allen Mitarbeitern Vor- und Nachbereitungszeiten zur Verfügung.

Folgende Bildungsbereiche, die das Land Schleswig-Holstein vorgibt, werden hierbei in unserer Einrichtung berücksichtigt:

  1. Körper, Bewegung und Gesundheit
  2. Soziale und kulturelle Umwelt
  3. Kommunikation: Sprache, Schriftkultur und Medien
  4. Bildnerisches Gestalten
  5. Musik
  6. Mathematik
  7. Natur, Umwelt, Technik


Im Kindergarten Lütt Arche finden regelmäßige Überprüfungen der Entwicklungsstände statt. Um die Individualität der Kinder hierbei zu berücksichtigen, werden verschiedene Dokumentationsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, die die Pädagogen in Absprache miteinander für die Kinder auswählen. Unter Anderem „Entwicklungsbeobachtung und – Dokumentation“ von Ulrike Petermann, Franz Petermann und Ute Koglin, bei der die Meilensteine der Entwicklungsstadien inkludiert sind. (EBD 3-48 Monate und EBD 48 – 72 Monate).

Für die Eingewöhnung in die Kindergartenzeit (Elementargruppe) steht ein Eingewöhnungskonzept bereit, das in Anlehnung an das Berliner Modell geschrieben wurde.

Ebenso folgende Dokumentationsmöglichkeiten:

„Eingewöhnung und Übergang in Kita und Krippe gestalten (Kariane Höhn), Dokumentationskurzbogen für die ersten 8 Wochen, die 2x wöchentlich durch Ankreuzen geführt werden können und die „Eingewöhnungsdokumentation für den Neuanfang in Krippe und Kita“ (Herder – Verlag)

Alle Angebote werden pädagogisch vorbereitet und begleitet, die Bastel- und Kreativangebote in der Liste im Gruppenbuch mit Namen vermerkt.


Eingewöhnung:

Die Eingewöhnung in den Kindergarten

Damit es dem Kind im Kindergarten gut geht, und es auch nach einigen Kindergartenwochen gerne in die Einrichtung kommt, ist eine langsame Eingewöhnung für das Kind sehr wichtig.

In der Eingewöhnung geht es darum, dass zwischen Kind und Erzieher*in eine Bindung aufgebaut wird, so dass es Geborgenheit, Schutz und Sicherheit erfahren kann. Gleichzeitig wird die langsame Ablösung von der Mutter oder dem Vater eingeleitet.

Die Zeit, die hierfür benötigt wird, ist von Kind zu Kind unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Kennt das Kind es, von Mutter oder Vater getrennt zu sein (z.B. Vorerfahrung durch Besuch einer Tagespflegeeinrichtung)
  • Interessiert es sich für andere Kinder?
  • Versteht es die Sprache? Kann es wichtige Bedürfnisse sprachlich ausdrücken?
  • Ist das Kind eher sensibel und muss sich an den Trubel im Kindergarten gewöhnen?


Wir arbeiten in der Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Modell.

Es sollte ein Elternteil die Eingewöhnungszeit begleiten, um dem Kind Sicherheit, Beständigkeit und Ruhe zu vermitteln.

Sicherlich haben Sie noch weitere Fragen, die die Eingewöhnung des Kindes im Kindergarten betreffen. Im Folgenden haben wir einige häufig gestellte Fragen für Sie zusammengestellt:


Was passiert am ersten Kindergartentag?

Sie kommen mit Ihrem Kind zur vereinbarten Zeit in den Kindergarten und werden von der/dem Erzieher*in begrüßt.

Zunächst wird ein Garderobenplatz für das Kind ausgesucht und das Kind darf sich in der Gruppe umschauen. Sie bleiben gemeinsam mit Ihrem Kind für eine Stunde im Kindergarten.


Was mache ich, während mein Kind die Gruppe erkundet?

Die/Der Erzieher*in bietet Ihnen einen Platz im Gruppenrum an, wo das Kind Sie jederzeit erreichen kann. Dabei nehmen Sie eher eine passive Rolle ein, sind aber jederzeit ansprechbar für das Kind. Tätigkeiten wie stricken, lesen, telefonieren etc. sollten in dieser Zeit nicht stattfinden, damit Sie Ihrem Kind in der neuen Umgebung die nötige Sicherheit geben können, die es braucht. Wichtig ist es, dass Sie Ihr Kind nicht bedrängen, sich von Ihnen zu entfernen.

In den ersten Tagen begleiten Sie Ihr Kind z.B. mit der/dem Erzieher*in zur Toilette, zum Brotdose holen usw. Nach und nach übernimmt die/der Erzieher*in diese Aufgabe.


Was mache ich, wenn sich mein Kind nicht von mir löst?

Lassen Sie Ihrem Kind Zeit dazu. Wichtig ist, dass Sie immer positiv auf die Annäherung eures Kindes reagieren, Blickkontakt halten und es ggf. auf den Schoß nehmen. Vielleicht ermöglicht ein lieb gewonnenes Kuscheltier den neuen Kontakt zur/zum Erzieher*in.


Wie lange bleiben wir an den ersten Tagen?

In den ersten drei Tagen bleiben Sie etwa eine Stunde im Kindergarten. Je nach Situation, die das Kind gerade erlebt, kann die auch etwas länger sein (z.B. wenn es gerade etwas spielt).


Wann kann ich den Gruppenraum das erste Mal verlasen?

Die/Der Erzieher*in wird nach dem dritten Tag mit Ihnen besprechen, für wie lange Sie den Raum verlassen können. Wenn das Kind sich wohl fühlt, am Anfang ca. 30 Minuten.


Wie verabschiede ich mich?

Sie verabschieden sich nur einmal und sagen Ihrem Kind, dass Sie gleich wiederkommen. Zum Beispiel: „Tschüss, Lisa. Mama geht jetzt. Ich komme gleich wieder.“


Was geschieht, wenn mein Kind mich nicht gehen lassen will?

Verabschieden Sie sich kurz und eindeutig. Sie können Ihre Tasche am Platz lassen und sagen: „Ich gehe kurz raus und komme gleich wieder“. Sie warten kurz z.B. hinter der Tür/ in der Garderobe, ob Ihr Kind die Trennung akzeptiert, oder die/der Erzieher*in Sie gleich wieder hineinbittet.


Was ist, wenn mein Kind weint oder schreit, wenn ich mich verabschiede?

Abschiedstränen sind nicht ungewöhnlich. Sie drücken die tiefe Bindung eures Kindes zu euch aus. Wenn das Kind länger als einige Minuten weint, werden Sie von der/dem Erzieher*in zurückgeholt. Wenn eine Trennung noch nicht möglich ist, sollte damit noch gewartet werden.


Was ist, wenn mir bei der ersten Trennung die Tränen kommen?

Versuchen Sie, Ihre Tränen während der Verabschiedung in Grenzen zu halten, um Ihr Kind nicht zusätzlich zu verunsichern. Außerhalb des Gruppenraumes dürfen Sie ruhig weinen. Auch Sie üben die Trennung ein.

Während Sie im Flur warten, begleitet die/der Erzieher*in Ihr Kind dabei, sich im Raum zurechtzufinden, eine Spielmöglichkeit zu finden und Kontakt zu anderen Kindern zu knüpfen.


Wann werde ich zurückgeholt?

Nach der vereinbarten Zeit werden Sie zurückgeholt oder wenn sich Ihr Kind nicht trösten lässt, sofort.


Was mache ich, wenn ich wieder in den Gruppenraum komme?

Gehen Sie auf Ihr Kind zu und begrüßen Sie es kurz. Dann setzen Sie sich wieder auf Ihren Platz. An der Reaktion des Kindes zeigt sich, wie sicher sich Ihr Kind fühlt und wie die nächsten Schritte aussehen.


Wann ist die Eingewöhnung abgeschlossen?

In der Schlussphase der Eingewöhnung halten Sie sich nicht mehr in der Einrichtung auf, sollten jedoch jederzeit erreichbar sein, falls die Beziehung zu der/dem Erzieher*in noch nicht ausreicht, um das Kind in besonderen Fällen aufzufangen.

Wenn der Kindergartenaufenthalt keine Überforderung mehr darstellt und es versucht ohne die Mutter/den Vater, sondern mit Hilfe der Erzieher*innen mit Belastungssituationen umzugehen, gilt die Eingewöhnungszeit als abgeschlossen.


Wann entscheidet sich, wie lange die Eingewöhnung dauert?

Jedes Kind braucht seine individuelle Zeit. Diese kann sehr variieren und kann von sechs Tagen bis vier Wochen dauern.

Wichtig ist, dass Sie im ersten Monat die Zeit für eine gemeinsame Eingewöhnung haben. Diese Zeit sollten Sie sich freihalten. Insbesondere dreijährige Kinder sollten im ersten Monat in der Eingewöhnungsphase die Einrichtung möglichst höchstens halbtags besuchen. Wenn das Kind z.B. krank wird, muss unter Umständen mit der Eingewöhnung noch einmal von vorne begonnen werden.


Was ist, wenn mein Kind eine längere Eingewöhnungszeit benötigt?

Es ist uns wichtig, jedem Kind die Zeit zu geben, die es braucht, um Vertrauen aufzubauen. Manche Kinder brauchen mehr, manche weniger Zeit. Beides ist völlig in Ordnung. In einigen Fällen ist eine längere Eingewöhnungszeit nötig. Wichtig ist: Es ist kein Versagen des Kindes! Manchmal muss der Eingewöhnungsversuch mehrmals wiederholt werden. In ganz seltenen Fällen lässt sich ein Kind nicht eingewöhnen. Dann muss überlegt werden, ob das Kind zum momentanen Zeitpunkt eine Betreuung im Kindergarten verkraften kann. Das ist jedoch wirklich eine Ausnahme.


Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns. 


Kontakt:

Kindergarten Lütt Arche

Sonja Wüst

Höbüschentwiete 11, 22880 Wedel

04103 900 737

info@luett-arche.de


Unser Träger: